Was ist Crowdsourcing eigentlich?

Die ursprüngliche Idee ist so simpel wie genial: Crowdsourcing, ein Neologismus, der sich aus ‘Crowd’ und ‘Outsourcing’ zusammensetzt, bedeutet, nicht mehr nur eine Person, sondern eine Masse an Menschen, die „crowd“, über das Internet aufzufordern, eine bestimmte Aufgabe zu bearbeiten oder Idee zu entwickeln. Das Konzept, auch kollektive Schwarmintelligenz genannt,  basiert auf der Vorstellung, dass mehrere Köpfe in Menge mehr unter der Mütze haben, kreativer sind und schneller als nur ein Kopf, der denkt. Um die Masse zu erreichen eignen sich Online-Communities. Hier tummeln sich in aller Regel Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen, Talenten, Wünschen und Vorstellungen. Das entspricht dem klassischen Prinzip der Arbeitsteilung - geht aber noch darüber hinaus: mitmachen kann jeder, egal ob Profi oder Amateur. Denn meistens, das zeigt sich beim Crowdsourcing immer wieder, sind es gerade die offiziellen Nichtfachmänner, die über ein enormes aber sehr spezielles Fachwissen verfügen. Oder Querdenker, die aus ganz fremden Disziplinen kommen aber neue Sichtweisen und innovative Denkanstöße einbringen.

Revolution der Arbeitswelt

Crowdsourcing ist und kann aber noch mehr. Inzwischen geht es längst nicht mehr nur darum, eine besonders tolle Idee gemeinsam zu kreieren – sondern Arbeit völlig neu zu denken. Henry Ford hat in den 20er Jahren vorgemacht, wie das geht. Er zerlegte Produktionsprozesse in kleinste Arbeitsschritte und ließ diese am Fließband ausführen. Anschließend setzte er die Puzzleteile wieder zusammen und machte Furore mit einem Endprodukt, das nicht nur billiger sondern auch besser war als vorher. Mit sogenannten „Mikrotasks“ gelingt, basierend auf dem Prinzip von Crowdsourcing, das gleiche. Große Arbeitsprojekte werden in kleinste Teile zerlegt und diese auf die Masse verteilt. Anders als bei Henry Ford funktioniert das heute virtuell. Diese neue Form von Crowdsourcing ist deshalb nichts anderes als die Erfindung des Fließbandes 2.0, der digitalen Fertigungsstrasse des Computerzeitalters. Dank dieser digitalen Revolution können Arbeiten hocheffizient zu einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit und Kosten realisiert werden.

Überzeugt?

Wir sind überzeugt. Wir glauben, dass Crowdsourcing genau wie einst Henry Fords Fließband die Arbeitswelt umkrempeln wird. Deshalb haben wir Crowdsourcing zu unserem Thema und zu unserem Erfolg gemacht.

Hier ein paar Beispiele aus unserem Portfolio:

Die Crowdguru GmbH mit Sitz in Berlin setzt ausschließlich auf Mikrotasking in Minutenschnelle. Tausende von sogenannten Gurus erledigen in enormer Geschwindigkeit Aufträge, die uns Unternehmen erteilen und die wir in ihre Kleinstbestandteile zerlegen. Sie recherchieren zum Beispiel Adressen, verschlagworten Bilder, aktualisieren Datenbanken, transkribieren Audio-Files, erstellen Beschreibungen oder optimieren die Darstellung und Auffindbarkeit von Produkten (SEO-Texte). Für unsere Kunden hat das den Vorteil, dass die Aufgabe, für die früher Monate nötig gewesen wäre, dank der Gurus im Nullkommanichts fertig ist. Kosten lassen sich dadurch bis zu 80 Prozent reduzieren. Und das Ergebnis ist deutlich besser als es wäre, hätte sich nur eine einzelne Person mit der Problemlösung beschäftigt.

expertcloud.de betreibt ein virtuelles Call Center, welches sich dank eines hochqualifizierten Pools an freiberuflichen Agenten flexibel auf das Anrufvolumen seiner Kunden einstellen kann. So können kurzfristig auch volatile Aufträge mit den speziell trainierten Experten abgedeckt und Über- und Unterkapazitäten  ausgeglichen werden. Die Experten bringen starke Vertriebsfähigkeiten mit und werden ständig von den Supervisoren unterstützt. Das Konzept der expertcloud.de GmbH richtet sich insbesondere an schnellwachsende Unternehmen und Firmen, die  ihren Fokus auf Ihre Kernkompetenzen legen möchten und günstigen und passgenauen Kundenservice suchen oder Unternehmen, die durch Outbound-Vertrieb expandieren wollen.

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